.. um einen uneigennützigen Motivator, Spaßvogel, Unterstützer und erfolgreichen Sportler und Trainer.
Niemals DDR- oder Deutscher Meister und doch Mitglied der ersten DDR-Nationalmannschaft GOF im sozialistischen Ausland. Immer dabei, wenn es darum ging den Sport zu organisieren, ideelle und finanzielle Möglichkeiten aufzutun, um den Sport am Laufen, ja Leben, zu halten.
Waren es die Reifen als willkommene Beigabe bei den Siegerehrungen oder die in den Straßengraben gefallen Radtrikots für die, in der Neuzeit im Ausland startenden Sportler, es gab immer etwas und alle kannten ihn. Radsportler durch und durch.
Wenn die Kinder und Jugendlichen das erste Mal fragen, wer der freundliche Mann ist, dann war er es „Der Hans“.
Für manchen Vertrauensperson, Mentor und Vaterfigur ohne eigene Kinder, Motivator, ja beinahe „Einpeitscher“, wenn es darum ging, das Letzte beim Zielsprint aus sich herauszuholen oder einfach weiter zu machen und nicht „den Sack hinzuhängen“, dann Ruhepol, wenn es mal nicht so lief und immer Ansprechpartner für alle und jeden.
Hans war einer derjenigen wenigen, die mit versucht hatten unseren Sport über die Wirren der sportlichen Unordnung Anfang der 90iger zu retten, das GOF irgendwie im Westen bekannt zu machen bzw. zu platzieren. War Vertreter und Fürsprecher beim SRB, wenn die Wogen wieder etwas geglättet werden mussten.
Der Sport bestimmte, manchmal zum Leidweisen seiner Eva, sein Leben, bereitete ihm und uns viel Freude, unvergessene Erlebnisse und Anekdoten, auch an Zeiten, in denen gesungen wurde.
Stoßen wir zusammen noch einmal an.
Prosit, lieber Hans!
Hans Schütze (09.04.1939 – 25.11.2025)
Text+Foto Peter Schmidt
