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ESV reist zum 4-Tage MTBO nach Doksy

10.07.2012 11:20 von Anke

Nur 2 Autostunden entfernt bot Doksy das Zentrum für den 4-Tage MTBO. An den 4 Tagen gab es 5 mögliche Rennen zu absolvieren. Eine schöne Atmosphäre, gutes Wetter, interessante Rennen ließen die Herzen unserer Teilnehmer höher schlagen.

 

Über die kompletten 4 Tage machte sich Anke auf den Weg und schlug zusammen mit Lydia und Benjamin aus Werdau das Zelt in Doksy schon am Donnerstag auf. Die weiteren ESV-Starter kamen am Freitag abends oder zum Samstag nach Doksy. Vom 05.07. bis 08.07. kamen fast 450 Starter neben Tschechien aus weiteren europäischen Ländern zusammen und bildeten eine schöne Atmosphäre.

Der Donnerstag wartete mit 30° C und einer Mittelstrecke auf. Das Rad von Anke war noch nicht ganz Wettkampfbereit und die bislang in diesem Jahr ungewohnt warmen Temperaturen sorgten für ein anstrengendes aber schönes Rennen, direkt vom Wettkampfzentrum aus zu erreichen. Am Ende stand nach nur wenigen Orientierungsfehlern ein 15. Platz für Anke zu Buche. Freitag galt es dann die Posten in frei gewählter Reihenfolge anzufahren. Hier waren Rad und Beine zwar gut, aber schon zum ersten Posten verdrehte sich Anke die Karte so dass sie beinahe von der Karte fuhr und viel Zeit verlor. Danach lief es aber flott und am Ende des Tages war Platz 13 erreicht. Am Vortag blitzte und donnerte der Himmel noch kräftig. An diesem Abend war das Wetter deutlich ruhiger und so konnten wir gemeinsam bei Pater und Germain im Wohnwagen sitzen, klönen und auf die restlichen Anreisenden warten. JeWu kam dann am Samstag Vormittag noch hinzu um auch im Sprint, zugleich Weltranglistenlauf, anzutreten. Die Posten für den Sprint waren auf einem früheren militärischen Flugplatz-Gelände verteilt. Das teilweise offene Gelände sorgte für hohe Geschwindigkeiten der Mountainbiker, aber man musste auch die Augen offen halten um sich gegenseitig nicht in die Quere zu kommen und den richtigen Posten anzufahren. Pater widerfuhr leider schon auf dem Weg zum ersten Posten ein riesiges Plattenpech, so dass er erstmal zum Ziel die dort abgelegte Luftpumpe holen musste. Damit war er im Rennen der Männer-Elite chancenlos auf eine gute Platzierung. JeWu war ganz zufrieden mit seinem Rennen, war aber auch ein wenig beeindruckt, wie schnell die Konkurrenz so orientiert. Sie belegten die Plätze 51 und 49. Anke widerfuhren zwei gröbere Fehler, hatte aber ansonsten ein flüssiges Rennen und kam so erneut auf Rang 13 ein. Peter R. kam knapp zu seinem Start, aber immerhin noch pünktlich. Er kam gut durch das Rennen und fuhr so in der offenen Klasse auf Platz 3.

 

 

Zum Nachmittag stand die Tschechsiche Staffelmeisterschaft an. Hierführ waren dann auch noch Roberto und Uli angereist. Zusammen mit Pater bildeten sie eine Staffel in der Masters-Wertung. Alle drei hatten für sich solide Rennn ohne gröbere Fehler und somit belegten Sie am Ende einen 7. Platz. Anke fuhr zusammen mit Lydia und einer österreichischen Nachwuchsfahrerin. Die Staffel fiel einem Fehlstempel zum Opfer und wurde Disqualifiziert. JeWu und Peter starteten zusammen mit Nachwuchsfahrer Lukas aus Werdau und kamen bei der Männer-Elite auf einen sehr guten 29. Platz aus nahezu 60 Staffeln. Leider verpassten wir abends die Siegerehrung, weil das Restaurace in Doksy gut 1 Stunde benötigte um uns die Vorspeisen zu bringen. Dafür war das Essen aber auch gut. Am Abend wurde dann noch eine Runde Volleyball gespielt und bei der Abschlussparty getanzt.

 

 

Die Mittelstrecke am Sonntag führte uns bis nach Mimon. Der Wald war physisch anspruchsvoll, das Rad rollte nicht einfach so wie noch an den Tagen zuvor, sondern man musste streckenweise kräftig in die Pedale treten um überhaupt voran zu kommen. Anke war gezeichnet von den Rennen der letzten 3 Tage und verteidigte nur noch den 15. Platz in der Gesamtwertung. Pater und JeWu stellten sich erneut der Elite-Klasse und kamen allerdings wieder auf ihre Vortagesplatzierungen. Peter kam diesem Morgen 5 min zu spät zu seinem Start. Ihm fehlten schlussendlich 2:30 min zu Platz 2. Immerhin konnte er mit seinem Rennen mehr als zufrieden sein.

 

 

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