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Hort-OL in der 5.Auflage

25.04.2018 16:24 von Schmidtl

Der im Hort der 19.GS veranstaltete Orientierungslauf für Kinder der Klassenstufen 1 bis 4 wird immer beliebter. 147 Kinder meldeten sich zur 5. Auflage auf der Jagd nach den Pokalen. Sehr erfreulich sind die zahlenmäßig wachsenden erfolgreichen Teilnahmen an diesem Mini-Wettkampf in vier Kategorien und Bahnen.

Vordergründige Fehler waren:
- keine Start- oder Ziellochung
- vernachlässigte Postenreihenfolge

Aufgrund datenschutzrechtlicher Verfügungen können Ergebnisse und Fotos nicht veröffentlicht werden.
Hier ist eine anonymisierte Ergebnisübersicht zur Veranstaltung zu finden.

Eins steht fest, es wird eine Neuauflage geben und vielleicht vorab, in den Sommerferien, einen kleinen Kurs in Sachen Kartenkunde mit anschließender Orientierungs-Gruppenwanderung um das Erlernte in der Natur zeitnah testen und umsetzen zu können.

Wenn Interesse besteht, einfach eine eMail mit Anfragen oder zu den gewünschten Informationen senden.
 
 

Orientierungslauf in der Stadt

22.04.2018 14:00 von Schmidtl

tl_files/images/StadtOL6.png Der erste neue Stadt-OL 2018 ist fertig,
ein Foto-OL - für Schüler und Erwachsene, die wissen, dass sie immer Schüler bleiben.

Singletrack Traum auf dem Singltrek

19.06.2016 14:01 von Ulf

Knapp 2 Autostunden östlich von Dresden befindet sich im Isergebirges das Trailcenter Singltrek pod Smrkem. Momentan ist ein ca. 80km langes Netz aus Pfaden beiderseits der Grenze Tschechiens und Polens im Betrieb, welche wir Mitte Juni 2016 befuhren. Die vom walisischen Traildesigner Daffyd Davis entworfenen Strecken sind wegen des recht glatten Untergrundes von jedem Biker problemlos zu bewältigen. Richtig Spass macht's, wenn man die kurvenreichen immer auf und ab verlaufenden Pfade mit ordentlich Schmackes durchfährt. Dann versinkt man förmlich in die malerische Berglandschaft des Isergebirges.

 

Wer noch mehr solcher Trails erleben will, dem ist Wales mit dem Originaltrails im Coed Y Brenin Forest Park in Snowdonia zu empfehlen. Weiterhin sind die Trails Afan Forest Park in Südwales zu empfehlen. Diese weisen eine etwas größere Variationsbreite (von leicht bis schwer) zum Beispiel mit Steinstufen, Geröllfelder oder trickreichen Holzbohlenwege auf.

 

Weitere Informationen:

http://www.singltrekpodsmrkem.cz/de/

http://www.mtb-news.de/news/2015/01/23/spot-check-trailcenter-singltrek-pod-smrkem-tschechien/

 

Aktuelle Karte mit den einzelnen Strecken

 

 

 

 

Mit Bike & Boat durch die Inseln Kroatiens

04.06.2016 22:03 von Ulf

Wir haben sie probiert und können sie weiterempfehlen, die Abenteuerreise von Geotour. Eine Woche lang leben auf einem Boot irgendwo in der kroatischen Inselwelt, am Tag biken durch die mediterrane Landschaft der Inseln. Und wer mal nicht biken will, der bleibt einfach auf dem Boot und fährt zum nächsten Hafen mit. Das Leben kann sooo schön sein!

 

Mehr Informationen auf Anfrage

Peter Heinrich, 30.05.2016

 

Wir fuhren die violette Route (südliche 
Tour) Start der 
Biketour

 

Faulenzen an 
Bord

 

von 0 auf 1762 
m... ...und wieder auf 0 
m

Ski-O DM am Rennsteig

04.03.2015 20:34 von Anke

Die nationale Ski-O Saison 2015 fand mit der Deutschen Meisterschaft auf der Langstrecke und dem Staffel-Pokal am Rennsteig in Thüringen ihren Ausklang. Drei ESVer waren mit am Start.

 

Die Veranstalter hatten ein attraktives Programm auf die Beine gestellt. Das Wochenende begann mit einem Nachtsprint auf Ski am Freitag Abend. Während Peter und Lena (Post) hier noch zuschauten wuselte ich mit großer Stirnlampe durch die zarten Schneeflocken und den Winterwald des Abends. Etwa 20 min benötigte ich für die 3.2 km und 11 Posten. Platz 6 bei den Frauen Sprang für mich raus, Platz 12 in der Gesamtwertung von mehr als 40 Startern. Die Strecke war sprinttypisch ähnlich wie auf dem Rad und es machte richtig Lust auf die nächsten Läufe.

Am Samstag griffen dann auch Peter, Lena und der aus Erfurt angereiste Lutz ins Geschehen ein. Der Start war überhöht am oberen Ende des Skiliftes, während sich das Ziel am unteren Ende befand. Natürlich ging es nicht auf dem Skihang direkt ins Ziel hinab. Alle Bahnen führten zunächst auf den Eisenberg hinauf und die Posten standen an teilweise nur getretenen Spuren, was das Vorankommen erschwerte. Im Verlauf des Rennens waren gut 100 hm hinabzufahren die man sich nicht raufkämpfen musste. Vor allem auf der Männer-Elite Bahn gab es lange und schwierige Routenwahlen, während bei den Frauen-Elite und den Masters die Bahnen eher mittelstreckentypisch gelegt wurden. Immerhin war reichlich Konkurrenz aus weiten Teilen Deutschlands angereist was bei der Frauen-Elite zu 13 Starterinnen reichte. Wer seine Ski beherrschte war auf den teilweise recht anspruchsvollen Strecken mit schmalen Abfahrten in denen es schwierig war zu bremsen, weit vorn in der Ergebnisliste zu erblicken. Peter verfehlte nur knapp Rang 2 und belegte so einen hervorragenden 3. Platz in der H55. Das Abschnallen der Ski in einem schmalen steilen Anstieg raubtem ihm wohl wertvolle Sekunden. Lutz kam in der selben Altersklasse auf Platz 7 ins Ziel. Für Anke hieß es nach gut 76 min Rang 6. Das Elite Damenrennen gestaltete sich deutlich enger als das der Männer. Es gewannen Anne Heinemann und Bernd Kohlschmidt (beide SV Robotron Dresden).

Peter und ich stellten uns dann am nebligen Sonntag als ESV-Team der Konkurrenz im Staffel-Pokal. Er wurde für 2er-Mixed-Teams ausgefahren. Hierbei liefen wir abwechselnd jeder zwei Runden. Gestartet wurden die Staffel mit allen Frauen, die eine Schlaufe von gut 20 min absolvierten. Danach gingen die Männer auf ihre erste Schleife und fuhren wie in einer Staffel die anderen Gabelposten an. Die zweite Schlaufe für beide führte danach in ein angrenzendes Waldgebiet. Somit bot sich wieder eine interessante und abwechslungsreiche Strecke im Kampf Mann gegen Mann und Frau gegen Frau. Der Pokal blieb in Schmiedefald beim SV TU Ilmenau (Ute Schönfeld und Florian Bergmann). Für Peter und mich reichte es wieder zu Platz 6. Der war wohl gebucht an diesem schönen Winterwochenende.

Zwischen den Läufen besuchten wir natürlich auch ausgibig die Loipen und nutzen viel Zeit um an der Ski-Technik zu feilen. Insgesamt ist Ski-O sehr ähnlich zum MTBO. Vor allen schnelle Entscheidungen für die richtige Route legen den Grundstein zu einem erfolgreichen Rennen.

 

Massenstart für die Mixed-StaffelPeter im Zieleinlauf

Alpentour 2013

17.09.2013 20:16 von Ulf

 

Wie in vergangenen Jahren auch stand die erste Septemberwoche eine 5-tägige Alpenrundfahrt auf dem Programm. Mit von der Partie war Peter H., Peter R., Steffen, Ulf sowie vom OL-Team Wehrsdorf Andrea und Harry. Ausgangspunkt war das kleine Schweizer Dorf Sur En im Dreiländereck Schweiz – Östereich – Itallien. Moderat ansteigende Wege führten uns zu einer Alm auf 2200 m. Nach einer Rast erreichten wir zum späten Nachmittag das alte Bergdorf Lü, wo wir in der Pension Hirchen übernachteten.

 

Karte mit Route Höhenprofil

 

Mittwoch, der 4.9.2013, Sur En, Gruppenbild Tag 1: Der erste Pass

 

Auch am zweiten Tag zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Mit ca. 94 km wurde es auf unserer Reise der längste Tagesabschnitt. Der Gesamtanstieg viel wie schon am Vortag mit 1850 m wieder relativ moderat aus. Das Highights war die Abfahrt entlang des Val Mora zum türkisblauen Stausee Lago di San Giacomo di Fraéle. Ein schmaler Single Trails vor einer atemberaubenden Landschaft mit kurzen Anstiegen ließ die Strecke zum Genuss werden. Zum Nachmittag erreichten wir den Passo di Verva. Ein eiskalter klarer Bergsee bot sich zum Baden an. Anschließend ging es über eine alte ausgewaschene Straße zum mit 900 m über Meeresspiegel tiefsten Punkt unserer Reise, dem Ort Grosio. Nach einer Stärkung in einer Pizzaria erreichten wir in der Dämmerung unsere Pension in Sondalo.

 

Tag 2: Rast Alm Döss Radond (2234 m) Tag 2: Single Trail im Val Mora kurz vor der Grenze Schweiz / Italien Tag 2: Bad im Bergsee kurz hinter dem Passo di Verva Tag 2: Blick ins Roasco-Tal kurz vor dem Ort Eita

 

Der Folgetag sollte ein Ruhetag werden. 30 km Strecke und um die 2000 Höhenmeter galt es zu absolvieren. Als einzigen Pass des Tages passierten wir den Passo dell' Alpe in 2461 m Höhe. Bei besten Wetter ließen wir den Tag in der Albergo Paradiso beim Nachmittagsbier, Tischtennis und Faulenzen auf der Hollywood-Schaukel ausgehen.

 

Tag 3: Mittagspause am Passo dell' Alpe auf 2463 m Tag 3: Freizeitbeschäftigung in der Albergo Paradiso auf 2000m

 

Am vorletzten Tag stand der anstrengendste Abschnitt auf dem Programm. Über Bormio und dem Bocchetta di Forcola fuhren wir zum Stilfser Joch. Die atemberaubende alpine Landschaft ab Bormio bleibt sicher jedem Teilnehmer im Gedächtnis. Auch fahrerisch bot die Strecke mit schmalen steinigen Singletrails und mehrere hundert Meter steil seitlich abfallende Hänge einiges. Am Stilfser Joch, einer der höchsten für den Autoverkehr geöffneten Pässe, ging es zu wie auf einem Jahrmarkt. Viele Motorradfahren und Sportwagenbesitzer nutzen die Passstraße für eine Ausfahrt. Einen Übernachtungsplatz fanden wir in der 2760 m hochgelegen gemütlichen Tibethütte bei reichhaltigem Abendessen.

 

Tag 4: Morgendliches Gruppenbild mit der Wirtin von der Albergo ParadisoTag 4: Aus dem Valle Forcola ging es hinauf zum Pass Bocchetta di Forcola (2768 m). Im Hintergrund ist links der Monte Solena (2919 m) und rechts der Piz Schumbraida (3124 m) zu sehen. Hinter dem Bergmassiv befindet sich die Talsperre Lago di San Giacomo di Fraéle, an der wir zwei Tage zuvor vorbei fuhrenTag 4: Blick vom Pass Bocchetta di Forcola in Richtung Stilfser Joch. Im Hintergrund ist der Ortler (3905 m) zu sehen.Tag 4: Nochmal eine andere Perspektive auf Bocchetta di Forcola.

 

Tag 4: Gruppenbild auf dem Pass Bocchetta di Forcola Tag 4: Abfahrt zum Umbrailpass.Tag 4: Die Tibethütte am Stilfser Joch. Im Hintergrund ist wieder der Ortler zu sehen.

 

Schon der vorangegangene Abend ließ bezüglich des Wetters nicht gutes erwarten. Der Sonntagmorgen zeigte sich prompt mit mäßigen Wind und Dauerregen, welche auch den ganzen Tag anhielt. Noch einmal sollte diese Etappe von den Teilnehmern viel abverlangen. Über den für Mountainbiker nur vor 10 und nach 16 Uhr passierbaren Goldseetrail ging es zunächst zur Furkelhütte. Fahrerisch ist dieser Abschnitt mit steil abfallenden Passagen und Sprüngen eher was für Downhiller. Anschließend ging es auf wurzeligen Trails knapp unterhalb der Baumgrenze auf und ab bis nach Gluns im Etschtal. Anschließend fuhren wir wieder 1300 m hoch zum Schlinigpass. Das letzte Highlight dieser Tour war die sehr beeindruckende Uina-Schlucht.

 

Tag 5: Uina Schlucht Tag 5

 

Im Gegensatz zur Tour von 2012 um das Zillertal waren dieses Jahr sehr wenige Tragepassagen vorhanden. Uphill und Downhill Abschnitte waren trotz Rucksack fast immer gut fahrbar. Insgesamt ein klasse ausgewogene Routenwahl!

3. Skirogaining mit ESV-Beteiligung - Update

20.12.2012 20:43 von Ulf

Auf dem winterlichen Osterzgebirgskamm fand am 15.12.2012 das 3. Skirogaining (Score-Ski-OL) statt. Unsere Starter Peter H. und Steffen erreichten den 3.Platz in der Gesamtwertung und den 2.Platz bei den Veteranen.

Das Wettkampfgebiet erstreckte sich wieder rund um die Talsperre Flaje und reichte im Norden bis in das Holzhauer Skigebiet. Sehr viel Schnee und Frost um - 3°C scheinen optimale Bedingungen zu sein - aber es hat geregnet!!! Alles war vereist, die Skier fanden wenig Halt, der Rucksack war wie aus Glas. Bei Laufpassagen schnitt die Eisschickt auf dem Schnee bei jedem Schritt in das Schienbein ein. Dieses krasses Erlebnis wurde im Ziel abgerundet durch eine ordentliche Portion Gulasch mit Knödel und Bier, und damit war alles wieder gut.

Ergebnisse, Bilder und ein besonders lesenswerten Bericht findet ihr auf den Veranstalterseiten:

http://skirogaining.krk-litvinov.cz/de/

 

Posten 65 Steffen und Peter

 

Winter von seiner besten Seite

Alpentour 2012

06.11.2012 18:50 von Pater

6 Teilnehmer:
Peter HCH (Planer), Roberto, Steffen, Ulf sowie die Gäste Harry Männel und Micha Karlowsky.
Anfahrt in die Alpen am 02. September nach dem 9.BRL Werdauer Waldrallye.
Transalp 03. bis 09. September 2012.
Heimfahrt am letzten Tag nachmittags. Es sollte wieder eine Runde sein. Wir starteten in Fügen im Zillertal und umfuhren die Zillertaler Alpen in einer Runde gegen den Uhrzeigersinn über Tuxer Alpen, Brenner, Südtirol, Krimmler Tauern, Gerlospass. Bis auf den ersten Tag sollten wir immer entspannt unter 2000 Hm bleiben. In den letzten drei Tagen wichen wir allerdings etwas von dieser Vorgabe ab. Die Planung sah so aus: tl_files/bilder/berichte/2012/Alpentour2012/1 Strecke komplett.jpg

 

Alle Teilnehmer beim Start in Fügen 2. Tag: Reifentausch: Wie so 
oft bei solchen Touren sind Reifen und Schläuche der größte Schwachpunkt
 am Rad.

 

2. Tag: Das Gaiseljoch ist erreicht. 4. Tag: Einst stand eine Brücke über den rauschenden Bach. Heute klafft eine Lücke beim Aufstieg zum Pfundenerer Joch.

 

3. Tag: Oberhalb des Brenners winden sich auf der italienischen Seite alte Militärstraßen aus der Zeit zwischen beiden Weltkriegen. Auch findet man alte Kasernen und Bunkeranlagen. 3. Tag: Übernachtungsstation Enzianhütte in Südtirol

 

4. Tag: Abfahrt vom Pfundenerer Joch. 5. Tag: Steffen bei einer Pause.

20. Erzgebirgs-Bike-Marathon 2012 - Auf der Jagd nach der goldenen Kappe

10.08.2012 11:46 von JeWu

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. Mittlerweile zum 20. Mal fiel im sonst so lauschigen Holzschnitzkunst-Paradies Seiffen der Startschuss zum ältesten MTB-Marathonspektakel Deutschlands.

Und um das 20-jährige Jubiläum stilvoll zu würdigen, lobte der Veranstalter in diesem Jahr eine nicht wie sonst erzgebirgs-grüne, sondern diesmal olympiamedaillen-goldene Ahead-Kappe für die ersten 100 Finisher der 100km-Distanz aus. Von den insgesamt über 1400 Startern wagten sich ca. 300 Fahrer, darunter das Who-is-Who der lokalen Mountainbike-Szene, auf die Ultra-Strecke, um eines dieser heiß begehrten Erinnerungsstücke zu ergattern. Unser Verein wurde durch Jens Wunderlich vertreten, der sich natürlich auch eine Platzierung im zweistelligen Bereich erhoffte. Anfänglich etwas hadernd mit der Zuordnung in einem hinteren Startblock, der fehlenden Wettkampfpraxis & den für den Nachmittag angekündigten Regenschauern, konnte er bereits in der Einführungsrunde einige Plätze gut machen, so dass er in den folgenden Runden auf der teils doch recht schlammigen und holprigen Strecke sein Tempo fahren konnte und von keinen Staus aufgehalten wurde. Glücklicherweise lies auch der Regengott einen Großteil seiner Regentropfen bei sich. Nach 5:03h waren für Jens die 100km & 2600Hm ohne nennenswerte Ausrutscher oder Defekte vernichtet, was einen beachtlichen 49. Platz (AK 23.) ergab & locker für das anvisierte Top100-Ziel reichte. Zufrieden bekam er im Ziel eine der goldenen Ahead-Kappen überreicht, die in Zukunft seinem Bike das besondere Etwas geben wird. Gewonnen hat in einer Zeit von 4:08h Christian Kreuchler vom Team Texpa-Simplon vor Sebastian Stark (TBR-bIEHLER; 4:13h).

2. Deutsch-Tschechische Skirogaining 2012

20.01.2012 11:01 von Ulf

Zum Skirogaining 2012 traten am 14. Januar 2 Teams des ESV-Dresden MTBO an: als Veteranen-Team Roberto und Uli und als Mix-Team Anke und Peter HCH. Start und Ziel war im tschechischen Kliny. Das Aktionsgebiet erstreckte sich über den Erzgebirgskamm zwischen Seiffen im Westen und dem Bournak (Stürmer) im Osten. Ziel war es, in der vorgegebenen Zeit von 6 Stunden so viele Posten wie möglich anzufahren. Gebucht wurde per SI-System.

 

von links nach rechts: Peter Hch, Anke, Uli und Roberto


Das Wetter und die Stimmung waren prächtig, die Schneeverhältnisse gut, jedoch unter 600m nicht ausreichend. Das wurde dem Mix-Team zum Verhängnis, denn die gewählte Route führte zum Schluss durch ein 500-Meter-Tal, das man nur durchwandern konnte. Somit wurde die Zielschlusszeit nicht erreicht. Die Veteranen dagegen fuhren souverän einen 6.Platz ein.

Ein gelungenes und gut organisiertes Event, das man sich für die nächsten Jahre vormerken kann.

Hier findet Ihr die Ausschreibung, die Ergebnislisten, Fotos und die Original-Karte:

http://skirogaining.tojnar.cz/de/

 

Text: Peter Hch
Bilder: Anke & Peter Hch

Sächsischer Mt. Everest Treppen Marathon 2011 an der Spitzhaustreppe in Radebeul

20.04.2011 22:54 von JeWu

Ich starre gebannt in die Startpistole. Sieben harte Monate liegen hinter mir. An die erste Begegnung kann ich mich noch gut erinnern, fühlten sich meine Beine doch Tage danach noch an wie Schaumgummi. Läppische sieben Mal hab' ich mir das damals gegeben - sieben Mal rauf & sieben Mal runter. Mann, tat das weh! An die Wintermonate erinnere ich mich auch noch gut: Dauerschneefall, eigentlich unbegehbare Treppen, Eisesglätte, Wind, Einsamkeit, Kälte, Matsch, Nässe. Und immer wieder diese Stufen: eckige, gleichförmige Sandsteinquader, umrahmt von stählernem Geländer und eingebettet in das malerische Weinbergidyll am Goldenen Wagen, mal kaum zu erkennen unter der Schneelast, mal mit tückischem Eispanzer überzogen, im Frühling dann trocken, mit Touristen & Wanderern bevölkert und immer wieder die gleichen Gesichter, die für das selbe Ziel trainierten: Uta, Herbert, Olaf & andere malochen für den Treppenmarathon in Radebeul. Knochenharte 419 Runden bin ich in der Vorbereitung hier rauf und wieder runter gelaufen. Heute sollen nochmal 100 dazu kommen. Danach ist Schluss. 419 Runden in sieben Monaten & jetzt 100 Runden innerhalb von 24 Stunden. Keine Ahnung, ob das funktionieren wird.

 

Genau vor einem Jahr stand ich auch hier, als Zuschauer. "Das kannst du auch", hab' ich mir gedacht. "Das ist ja nur schnelles Gehen. Ein Klax." Außerdem wollte ich meiner Freundin imponieren. Ihr Vater war auch dabei: 56 Runden mit 61 Jahren - dann kann das ja nicht so schwer sein. Mittlerweile weiß ich es besser. Das Training hat mich geläutert. Was habe ich geschwitzt, geflucht, den Kopf geschüttelt, abgebrochen und mit mir gehadert. Aber auch die schönen Momente sind eine Erwähnung wert: die Hauskatze am unteren Ende der Treppe, wie sie sanft um meine Beine streift, der Sonnenuntergang am Bismarckturm, der erstaunte Blick der Spaziergänger, die nach meiner Rundenzahl fragten, die Zufriedenheit, die sich nach einer anstrengenden Einheit breit machte ... das war es wert.

 

16:01
 Uhr - JeWu nach dem 
Start16:16
 Uhr - JeWu nach dem 
Start

 

Startschuss! Wir laufen los. Herbert vorneweg. Mit seiner Treppabdoppelstufenschritttechnik hatte er bereits im Training atemberaubende Geschwindigkeiten hingelegt. Ich hinterher an zweiter Stelle. Mein Vorteil & der aller einheimischen Teilnehmer: ich kenne die Treppe in- und auswendig, habe alle ihre Facetten studiert und eingeatmet, weiß, wann ich wo was für einen Schritt machen muss, um schnell über den Absatz zu gleiten. Runterzu ein ungeheurer Vorteil. Und ich weiß auch, dass der gemeinste Teil nicht die Treppe selbst, sondern die sogenannten Flachstücke vor und nach der Treppe sind. Die sind nämlich nicht flach, sondern steil wie die Steile Wand von Merrane ... naja, vielleicht nicht ganz, dafür aber gefühlt mit jeder Runde ein klein wenig steiler. Und diese Flachstücke muss man rennen, sonst verliert man den Rhythmus, den Anschluss oder was weiß ich, was mir der Teufel da eingeredet hat. Ich jedenfalls habe mir vorgenommen, diese Stücke bis zum Schluss zu rennen. Und das wird hart. Jetzt, in der ersten Runde läuft aber alles noch fluffig. Ich sprinte an Herbert vorbei und setze mich vor Beginn der ersten Treppaufpassage an die erste Position. Mein Puls springt zwar auf 157, aber phöö! 157! So 'nen Puls haben manche beim Zähneputzen!

 

16:55 Uhr - Verpflegung17:10
 Uhr - JeWu munter auf der Treppe17:11
 Uhr - JeWu im Flachteil

 

"Was soll ich machen? Das ist mein Trainingstempo. Langsamer kann ich eigentlich nicht." Meine Position hat sich nicht verändert. Zwar hatten Marko S. und ein weiterer Läufer mich kurzzeitig überholt, aber treppab bin ich deutlich schneller. Mittlerweile führe ich mit einer halben Runde Vorsprung. Und ich habe keinerlei Beschwerden. Zwar ist mein Puls etwas hoch und ich schwitze wie gewohnt. Aber es läuft. Meinen Plan, aller 5 Runden 5 Minuten Pause zu machen, verwerfe ich. Was will ich auch sinnlos 5 Minuten an der Verpflegung rumstehen. Ich brauche keine Pause. Mir geht's gut. Laufe ich durch, kann ich nach 20 Runden 20 Minuten Pause machen. Das klingt besser. So wird's gemacht.

 

18:40 Uhr - Umziehpause. Routiniert entledige ich mich meines durchgeschwitzten Trikots, ziehe etwas Frisches an, verschlinge Banane, Gel, Riegel & ein paar Becher ISO-Drink & weiter geht's. Der MP3-Player switcht gerade auf Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg". Ich auch, denke ich mir & gehe nach 10 Minuten als Zweitplatzierter wieder auf die Piste.

 

17:20
 Uhr - JeWu Trepp-ab17:25
 Uhr - JeWu Trepp-auf18:01
 Uhr - JeWu Trepp-ab

19:46
Uhr - in frischer Kleidung19:47
 Uhr20:11
 Uhr - es geht in die Nacht

 

Die Runden vergehen. Ich ertappe mich, wie ich insgeheim überprüfe, auf welchem Treppenabsatz mir Marko S. entgegenkommt. Ich komme dem Führenden immer näher. Mist, der Ehrgeiz. Das wollte ich eigentlich vermeiden. Aber noch bin ich gut beisammen. Den Überblick über das Treiben hinter mir habe ich bereits verloren. Nur Uwe, der Vater meiner Freundin, gibt mir ab und zu seine Rundenzahl durch - will diesmal die 100 schaffen, und ist auf einem guten Weg dahin.

 

40 Runden: Boah, bin ich durchgeschwitzt. Die Sonne ist verschwunden. Und kalt wird's auch langsam. An irgendeiner Stelle muss ich Marko S. wieder überholt haben. Hab's nicht bemerkt. Er war wohl kurz auf Toilette. Jetzt bin ich wieder Erster und mache erstmal große Umziehpause. 20:35Uhr - eigentlich wären sogar 25 Minuten drin. 5 Minuten spar ich mir für die nächste Pause. Im Umziehzelt bin ich der Einzige. Wann die anderen wohl ihre erste Pause einlegen? An 3. Position liegend gehe ich mit frischen Sachen auf die nächsten 20 Runden. Hape Kerkeling knabbert noch immer an meinem Ohr. Seine nässelnde Stimme nervt ein wenig.

 

55 ... Fünfundfünfzig. Die Zahl beschäftigt mich und lässt mich grübeln. 55, das war die maximale Zahl der Treppen, die ich am Stück im Training gelaufen bin. Damals hätte ich noch weiterlaufen können - zwei Runden vielleicht, vielleicht auch drei. Die Knie taten mir weh & ich war froh, dass das Training zuende war. Jetzt bin ich also wieder bei 55. Die Knie fangen an, weh zu tun & ich sehne der 60. Runde entgegen. Noch 45 Runden bis zum Ende... das wird hart.

 

60 Runden: Es ist nachts um 1, ich liege im Zelt und zittere, stehe auf, krame ziellos im Rucksack rum, zittere, grüble, setze mich hin, nicke weg, wache vom Zittern wieder auf. Nein! Da raus gehe ich nicht noch mal, mir ist zu kalt. Ich schnappe mir mein Handy und wackle rüber in's Verpflegungszelt. Dort steht ein Heizstrahler und macht das Innere mollig warm. Trotzdem zittere ich. Ich schreibe eine SMS "...hat keinen Zweck...", schicke sie aber noch nicht ab, sondern lasse mir von den freundlichen Helfern erstmal eine Portion Nudeln geben, trinke noch einen Tee, grüble, horche in mich hinein, spüre den Schmerz in den Knien. Nehme das Handy wieder in die Hand, entdecke 2 ungelesene SMS von

meinem Bruder "... drück die Daumen für jede der 79000 Stufen ..." & "Lauf Forest, Lauf ..." - Witzbold. Zeit zum SMS-Lesen hatte ich mir eigentlich nicht eingeplant. Ich grüble. Soll's das gewesen sein? Diese ewige Schinderei? Dieses hammerharte Training? Bei jedem Wetter? Nach 60 Runden? Aufhören & nach Hause fahren? Einfach so? Nein!! Die Nudeln und der Tee haben mir gut getan. Das Zittern ist weg, mein Puls hat sich beruhigt. Ich beschließe, wenigsten bis zum Sonnenaufgang zu laufen. Ich gehe ins Umziehzelt, ziehe mich um und begebe mich nach 1,5 Stunden Zweifeln & Hadern an 8. Position liegend wieder auf die Strecke. 75 Runden - das sollte doch machbar sein. Den MP3-Player lasse ich im Zelt zurück. Hape Kerkelings Stimme nervt mich nur noch.

 

72 Runden: Gerade stand da noch eine 74. Jetzt sind's plötzlich 72. Christian Hunn, der Treppenchef, meint: alles in Ordnung. Ich habe auch das Gefühl, als wären mir zwischendurch 2 Runden geschenkt worden & akzeptiere. Trotzdem frustriert's mich & ich mache nach 73 Runden die nächste Pause.

 

Das Zelt hat sich etwas gefüllt. Nur die vor mir Platzierten pausieren einfach nicht. Zuschauer sind nicht mehr viele da. Nur ein paar Eiserne sitzen zusammengekauert auf ihren Klappstühlen am Streckenrand. Die Gruppe Jugendlicher, die um die Mitternachtsstunden alkoholgelöst ordentlich Radau gemacht hatte, ist auch längst wieder abgezogen. So bleibt Zeit für etwas Ruhe. Die Staffelläufer kommen tief atmend in's Zelt, verlassen es wieder. Manche machen es sich bequem, andere diskutieren ihre Taktiken. Mario telefoniert mit seiner Frau, will 60 Runden schaffen & ist gerade bei Runde 40. Ich lausche in mich hinein, betrachte meine Pulsuhr & beschließe, bis zur 85. Runde durchzulaufen.

 

5:28 Uhr - JeWu läuft noch immer

 

5:30 Uhr - 81. Runde: Meine Freundin steht wieder am Streckenrand, konnte nicht schlafen ... was für ein Sonnenaufgang für mich. Mir schmerzt mittlerweile jede Faser unterhalb der Weichteile. Ich schleppe mich förmlich um jede Runde. Trotzdem bleiben die Zeiten beachtlich. Nach 85 Runden will ich aber auf jeden Fall aufhören. Aufmunternde Worte von allen Seiten. Zuschauer und Mitläufer sagen Sachen wie: "Schön dass du zurückgekommen bist", "Jetzt schaffst du's", betrachten staunend meine Rundenzeiten ... ich auch. Unglaublich! Mittlerweile bin ich wieder auf Platz 4. Vielleicht laufe ich ja auch bis zur 88. Runde oder so ...

 

88. Runde: Nochmal 20 Minuten Pause. Marko, der Erstplatzierte ist gerade in's Ziel gelaufen ... ohne Pause. Ich hab' mich entschlossen: mache den Sack zu, die Hundert komplett. Meine Freundin motiviert mich, nimmt mir die Bedenken & Zweifel. Wie sieht denn das auch aus - 12 Runden vor Schluss & noch 8 Stunden Zeit, bis die 24 Stunden rum sind. Das wäre ja wie zum Mond fliegen und ihn doch nicht betreten. Platzierung ist mir egal. Die Ewigkeit am Gipfelkreuz wartet! Die anderen vor mir laufen alle durch - ist mir unbegreiflich. Ich wechsle nochmal Unterhemd und Trikot. Das Umziehzelt gleicht mittlerweile einem Lazarett. 3:20h Pause habe ich mir somit insgesamt gegönnt, die auch unbedingt nötig waren.

 

 

8:13
 Uhr - Trepp-auf die meisten Stufen sind geschafft9:50
 Uhr - kurz vor dem ZIELeinlauf

 

88. - 99. Runde; Ab jetzt zähle ich rückwärts - mittlerweile plagen mich Muskel- & Knieschmerzen, der Puls will weder hoch noch runter gehen, mein Magen rumort vor lauter ISO-Zeugs & Apfelstückchen & will regelmäßig entleert werden, außerdem habe ich mir die Innenseiten meiner Oberschenkel wund gerieben. Toll! Aber ich schwitze - und das ist ein gutes Zeichen. Noch 10 Runden. Markus, ein Arbeitskollege kommt vorbei und applaudiert. Noch 9 Runden. Mein Magen rumort. Ich muss mich dringend erleichtern. Noch 8 Runden. Fast hätte ich vergessen, feste Nahrung zu mir zu nehmen. Meine Freundin erinnert mich daran. Noch 7 Runden. Uwe schlägt sich tapfer. Er ist noch gut unterwegs & peilt die 100 in 23:30h an. Noch 6 Runden. Immer häufiger werde ich gefragt, wie viel Runden ich noch habe. Die erstplatzierte Dreierseilschaft geht auf die letzte Runde. Noch 5 Runden. Ich bekomme Muskelkrämpfe auf dem unteren Flachstück, laufe aber trotzdem durch. Noch 4 Runden. Marco C., der vor mir platzierte Läufer, ist sich jetzt sicher, dass ich ihn nicht mehr einholen werde. Mittlerweile liege ich auf Platz 6 und werde diesen auch halten. Noch 3 Runden. Ich überlege mir, wie ich die letzte Runde laufe und beschließe, zum Trotz genauso zu laufen, wie die anderen 99 auch. Noch 2 Runden. Meine Freundin streckt mir 2 Finger entgegen, lächelt mich an & formt das Wort Z-W-E-I mit ihrem Mund. Jetzt weiß ich, dass ich es schaffen werde.

 

Die Treppe hat mich nicht bezwungen. Sie hätte zwar fast, nicht nur einmal, aber sie hat es nicht! Ich habe mir vorgenommen, auf der letzten Runde jeder einzelnen Stufe nochmal gehörig in den Arsch zu treten. Die Treppe kann mich mal - kreuzweise! Der Zieleinlauf ist etwas emotional (natürlich nur innerlich, bis auf ein/zwei Tränen) ... 9:50Uhr - Ziel ... ich sacke zusammen und ringe nach Fassung.

 

15:45 Uhr: Ich liege zuhause, dämmere vor mich hin. Eine SMS von meiner Freundin. Ihr Vater hat es geschafft - 100 Runden in 23:45h mit 62 Jahren - Unglaublich, Sensationell!! Uta, der ich so häufig beim Training begegnet bin, schafft nur 98 Runden & will nächstes Jahr wieder am Start stehen. Ich auch, dann aber nur als Zuschauer & mit ordentlichem Respekt vor allen Startern. Jetzt hänge ich die Laufschuhe erstmal an den Nagel & hoffe, dass ich bis zum nächsten Jahr auf keine dumme Idee komme ...

Deutsche Meisterschaften im Ski-O

02.02.2011 06:54 von Anke

Das Wetter war mal wieder traumhaft. Wolkenloser Himmel und ein Pulverschnee der die gesamte Landschaft in Weiß kleidete. Bei Temperaturen um -6° C hatten selbst in Zinnwald Wolken und Nebel keine Chance.

Samstag gab es eine Mittelstrecke die so 50-60 min Siegzeit bedeutet. Es ging durchs Biathlonzentrum und im Gebiet südlich des Kahleberges entlang. Auch die Skitouristen konnten Ski-Orientierung hautnah miterleben, sie waren quasi mitten drin statt nur dabei. Es gab aber wenig Probleme und Kollisionen und sie machten auch Platz für die Wettkämpfer. PeterHCH und JeWu bestritten die Bahn der Herren-Elite, Birgit und Anke füllten das Damen-Elite Startfeld auf und Ulf ging auf die H21A. Während sich Peter fehlerfrei durchkämpfte, auf Rang 19 einlief und vermutlich bester Klassikläufer war, hatte JeWu zwar eine hervorragende Zeit aber dann wohl nicht alle Posten geholt. Anke und Birgit liefen bei den Damen auf die Plätze 4 und 7. Ulf lief mit fast 2 Stunden auf den 12. Platz.

 

 

Am Sonntag auf der Langstrecke gesellte sich Uwe zu den Startern hinzu, Peter hatte leider keine Zeit auf der größeren Karte nochmals zu Starten. Die Männer durften bei einem langen Schlag entweder über oder um den Kahleberg laufen. Die Sicht war ganz gut, aber diemal konzentrierte sich JeWu und beendete die H21-E auf Rang 14. Ebenfalls lange zu Kämpfen hatte Ulf. Er wollte eigentlich auf einer mittellangen Strecke Starten die wir erst nach dem Zieleinlauf entdeckten und so ging er wieder auf die H21A-Bahn. Die fast 14 km Luftlinie bewältigte er dann in etwas mehr als 3 Stunden. Eine gute Ausdauerleistung! Birgit sattelte auf die D21A um und fuhr dort auf den 6. Platz während Anke in der Elite Rang 5 erkämpfte.

Es waren schöne und gut organisierte Titelkämpfe und zusammen mit den tschechischen Startern war so einiges los im Wald. Es hat allen beteiligten Spaß gemacht auch wenn manchmal der Erschöpfung sehr nahe. Nächstes Jahr bestimmt wieder, aber nun werden wohl hoffentlich bald erstmal die Räder aus den Schuppen geholt.

 

8000er Tour im Erzgebirge

02.05.2010 21:07 von Anke

Eine der vielen Touren, die man als Mountainbiker unbedingt mal gefahren sein muss, ist die BIWAK 8000er Tour - eigentlich als 2-Tages-Wanderung gedacht, bietet sich diese Runde ideal zum Abfahren per Mountainbike an einem Tag an. Diese sogenannte Gipfeltour schlängelt sich kreuz und quer durch das Osterzgebirge über vierzehn 8000dm hohe Hügel, die anlässlich einer BIWAK-Tour im Januar 2005 als ersteigenswert auserkoren wurden & eine Homage an die vierzehn 8000er im Himalaya darstellen. Hochkaräter, wie "Hemmschuh", "Scharspitze" und "Stephanshöhe" warten auf die heren Gipfelstürmer.

Am Ausgangspunkt unserer Tour auf dem Parkplatz Raupennest unweit von Altenberg erwartete uns ein bewölkter Himmel und schattige 10°C. Für die anstehende Berg- und Talfahrt waren das aber ideale Bedingungen, zumal es gleich zu Beginn knackig steil zum Geisingberg hochging und uns dabei ordentlich warm wurde. Schöne, verwurzelte Abfahrten, immer wieder giftige Anstiege, die nach frischem Moos duftende Luft und die Stille des Waldes geniesend liesen sich so die ersten sieben 8000er recht locker bewältigen. An der Traugotthöhe bestaunten wir kurz die beeindruckenden Gerätschaften eines dort seinem Hobby nachgehenden Amateurfunkers.

Nach einer Mittagsrast in der Beerenhütte, bei der es warmes Fladenbrot & Nudeln gab, machten wir uns auf die Suche nach der "Unbenannten Höhe". Da wir aber in rasender Abfahrt unbemerkt wohl den entsprechenden Abzweig verpasst haben mussten, setzten wir diesen Hügel kurzentschlossen an's Ende unserer Runde. Nun folgten "Hemmschuh", "Schickelshöhe", "Steinkuppe" etc. in nicht ganz geordneter Reihenfolge, dafür aber mit ordentlich viel Höhenmetern und einigen schönen Trailpassagen dazwischen. Das Gipfelbuch der "Steinkuppe" berichtete uns von einem heldenhaften Feuerwehreinsatz unweit dieser Höhe aufgrund eines Brandes am Vortag. Die "Stephanshöhe" als drittletzten Berg erwartete uns mit den ersten Regentropfen und einer entwendeten Prägemarke - jeder 8000er war mit einer Edelstahlstange und darauf befestigtem Stempel markiert. Hier fehlte der Stempel.

Am letzten 8000er, der "unbenannten Höhe", es regnete mittlerweile Bindfäden, stellten wir überrascht fest, dass sich der Hügel direkt an dem Weg befand, den wir bereits nach der Mittagspause passiert hatten. Wir waren also direkt dran vorbeigerauscht. Egal, schnell noch ein Finisherfoto geschossen & ab ging's zurück zum Ausgangspunkt.

Weil wir mittlerweile doch recht durchnässt waren und zur Belohnung für die Strapazen ging es für einen Teil unserer Gruppe noch für eine knappe Stunde zur wohligen Entspannung in die warmen Fluten des Erholungsbades Raupennest. Entspannt und zufrieden rollten wir danach im Auto zurück nach Dresden. Insgesamt erradelten wir an diesem Tag 75km & 1750Hm auf einer schönen Runde im Osterzgebirge, die man bedenkenlos weiterempfehlen kann. Text und Fotos: Jewu

Wanfried-Ersatz-Tour zum Schneeberg

13.10.2007 15:00 von Anke

Eigentlich hatten wir am 13. Oktober 2007 vor, im schönen Werra-Tal in Wanfried recht zahlreich am 3-Stunden-MTBO teilzunehmen. Die Veranstaltung fiel leider aus und so entschlossen wir uns kurzerhand zu einer Ersatztour ins Böhmische.

Acht Mitstreiter trafen sich früh um neun am Bahnhof Heidenau, um per Bahn ins Erzgebirge zu gelangen. Ausgestattet mit Kleingruppenkarte(n) im Gepäckabteil der Müglitztalbahn eigentlich kein Problem. Nur mit den Fahrradkarten ging etwas durcheinander, weil man dafür am Automaten auf keinen Fall die Taste Fahrradkarte betätigen sollte. Von unseren Überzahlungen wird die Bundesbahn noch Jahre nach Ihrem Börsengang zehren!

Die Zugfahrt wurde mit Gummifrüchten und Materialdiskussionen verkürzt. Gegen 10 Uhr stiegen wir in Geising aus und machten uns bei recht frischen Temperaturen in Richtung Fürstenau auf. An der tschechischen Grenze sahen wir unser erstes Etappenziel, das Mückentürmchen, bereits vor uns.
Oben angekommen (806 m) legten wir eine kurze Pause ein und genossen die schöne Rundum-Sicht. Auf einen Grog am Kiosk verzichteteten wir aber.

Runter ging es auf einem Feldweg bis nach Habartice. Mangels ordentlicher Karten hielten wir uns dann auf den wenig befahrenen Kammstraßen. Über Adolfov, Krasny Les und Petroivice erreichten wir Tyssa. Das war aber reichlich Asphalt - das nächste Mal wird hier eine bessere Karte benötigt !
Kurz nach Tissa gelangten wir dann doch wieder in den Wald und auf schöner Forststraße bis in den Ort Schneeberg.
Mittlerweile hatte auch die Sonne die Oberhand gewonnen und die Wolken verdrängt. Wir nahmen nun unser zweites Etappenziel, den Hohen Schneeberg, 723 m, in Angriff. Bevor wir in die Gipfelgaststätte einfielen genossen wir noch mal einen schönen Blick von der Dresdner Aussicht, welche ihrem Namen alle Ehre machte.

In der gemütlichen Gasstätte planten wir bei gutem böhmischen Bier, knoblauchhaltigem Essen und großem Eisbecher unsere weitere Route. Wir entschieden uns für mehr Wald- und weniger Elbradweg - also nicht auf böhmischer Seite bis Maxicky, sondern auf deutscher Seite gen Königstein.
Zunächst führte uns aber erst einmal ein schöner Single-Trail nordöstlich vom Schneeberg herab, dann schnell noch ein kleiner Bogen Richtung Christianenburg und über den "Telegrafen-Weg" gelangten wir durch 3 kleine Schikanen (Täler) zur Grenze am Eulentor.

Ab hier ging es über Forstwege bergab, vorbei am Froschteich, Östlich vom Bielatal entlang bis zum Ortseingang Königstein. Hier fuhren wir auf einem Waldweg gleich wieder hoch zum Burgparkplatz und von dort nach Thürmsdorf.
Nach einem kleinen Extra-Bogen um eine Wiese herum erreichten wir in Naundorf einen herrlichen Single-Trail, der uns oberhalb der Elbe bis zum Aussichtspunkt Königsnase führte. Hier legten wir eine kleine Pause ein, genossen den schönen Elbblick und vernichteten wieder einige Gummifrüchte.
über eine kurze Tragepassage ging es runter nach Vogelgesang und auf dem Elbuferradweg zurück nach Heidenau.

Hier endete eine schöne Tour, auf der wir 82 Kilometer und 1120 Höhenmeter zurücklegten.

 

Text:   Holger
Bilder:   Uli